Zentrale Werkzeugübersicht

Mehr sehen.
Schneller verstehen.

Hier findest du die vollständige Übersicht der Windows-Diagnosewerkzeuge. Einstellungen lassen sich direkt öffnen; klassische Systemwerkzeuge startest du über Windows-Taste + R mit dem kopierten Befehl.

Direkt starten

Zwölf Windows-Diagnosewerkzeuge.

⊞ Win+RBefehl einfügen
Direkt aus der Website öffnenFür Windows 11 und viele weiter genutzte Windows-10-Systeme. Der Browser kann einmalig um Bestätigung bitten.
DPC Latency für Gaming und AudioAudio-Dropouts oder Mikroruckler? Treiberlatenz zuerst messen und danach mit WPR/WPA vertiefen.
WinDbg, LatencyMon, DISM und SFC auswertenBerichtstext lokal analysieren, Treibermodule erkennen und die passende Anleitung öffnen.
01

Zuverlässigkeitsverlauf

Zeigt Abstürze, fehlgeschlagene Updates und Programmausfälle übersichtlich auf einer Zeitachse.

perfmon /rel
Ideal als erster Überblick bei wiederkehrenden Fehlern. Ereignisse einordnen →
02

Ereignisanzeige

Enthält System-, Treiber- und Anwendungsfehler mit Uhrzeit, Quelle und Ereignis-ID.

eventvwr.msc
Unter „Windows-Protokolle → System“ nach dem Fehlerzeitpunkt suchen.
03

Systeminformationen

Zeigt Windows-Version, BIOS, Prozessor, Arbeitsspeicher, Mainboard und viele Gerätedetails.

msinfo32
Windows-Info öffnen ↗Über „Datei → Exportieren“ lässt sich ein Diagnosebericht sichern.
04

Speicherdiagnose

Plant einen Neustart und prüft den Arbeitsspeicher auf erkennbare Fehler.

mdsched.exe
Vor dem Neustart alle offenen Dateien speichern.
Weitere 8 Windows-WerkzeugeFür vertiefte Diagnose, Wiederherstellung und Hardware-Prüfung.
05

Minidump-Ordner

Hier legt Windows kleine Speicherabbilder nach Bluescreens ab, sofern die Funktion aktiviert ist.

%SystemRoot%\Minidump
Die neuesten Dateien vor Bereinigung oder Neuinstallation sichern.
06

Erweiterter Neustart

Öffnet die Windows-Wiederherstellung für Starthilfe, abgesicherten Modus und Update-Deinstallation.

shutdown /r /o /t 0
Wiederherstellung öffnen ↗Startet sofort neu – offene Dateien unbedingt vorher speichern.
07

Geräte-Manager

Zeigt erkannte Hardware, Treiberstatus und Fehlercodes wie Code 10 oder Code 43.

devmgmt.msc
Treiber nicht blind löschen – Gerätename und Fehlercode zuerst notieren.
08

Datenträgerverwaltung

Zeigt physische Laufwerke, Partitionen, Dateisysteme und fehlende Laufwerksbuchstaben.

diskmgmt.msc
Datenträger öffnen ↗Unbekannte Datenträger mit wichtigen Daten nicht initialisieren oder formatieren.
09

Ressourcenmonitor

Analysiert CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzwerk detaillierter als der Task-Manager.

resmon
Ideal, wenn ein Prozess oder Dateizugriff dauerhaft hohe Last erzeugt.
10

Windows-Sicherheit

Öffnet Viren- und Bedrohungsschutz, Schutzverlauf, Firewall und Gerätesicherheit.

windowsdefender:
Windows-Sicherheit öffnen ↗Bei akuter Malware zuerst Netzwerk trennen und keine Zugangsdaten eingeben.
11

Windows-Dienste

Zeigt Hintergrunddienste mit Starttyp und aktuellem Status für gezielte Fehleranalysen.

services.msc
Dienste nicht pauschal deaktivieren; ursprünglichen Starttyp zuerst dokumentieren.
12

DirectX-Diagnose

Erfasst Grafik-, Audio- und DirectX-Informationen sowie erkannte Treiberprobleme.

dxdiag
Über „Alle Informationen speichern“ lässt sich ein Diagnosebericht erstellen.
Fehlerbericht vorbereiten

Diese Angaben gehören in den Bericht.

  1. 01

    Genaue Uhrzeit des letzten Fehlers

  2. 02

    Stop-Code oder Ereignis-ID exakt notiert

  3. 03

    Letzte Änderung an Treiber, Update oder Hardware

  4. 04

    Windows- und BIOS-Version aus den Systeminformationen

  5. 05

    Minidump und Screenshot vor einer Bereinigung gesichert

Weitere Bereiche

Fehlercodes und Systeminformationen.

Ergänzende Datenbanken und Übersichten für die Fehlersuche.

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Wichtig beim erweiterten Neustart

Der Befehl shutdown /r /o /t 0 startet den PC sofort neu. Vorher alle Arbeiten speichern. In der Wiederherstellung keine Laufwerke formatieren oder den PC zurücksetzen, solange wichtige Daten nicht gesichert sind.

Wichtiger Hinweis: Diagnose- und Reparaturhinweise ersetzen keine aktuelle Datensicherung. Bei Geruch, ungewöhnlichen Geräuschen, Flüssigkeitsschaden oder drohendem Datenverlust den PC ausschalten.