Windows-Stabilitätsdiagnose

Fehler im Zuverlässigkeitsverlauf.
Richtig verstehen.

Durchsuche 51 typische Einträge aus dem Windows-Zuverlässigkeitsverlauf. Die 16 LiveKernelEvent-Codes werden getrennt von Bluescreen-Codes und Event-IDs eingeordnet.

i
So findest du die Angaben: Drücke WIN + R, gib perfmon /rel ein und öffne bei einem roten Kreuz „Technische Details anzeigen“. Sichere Ereignisname, Quelle, Code, fehlerhaftes Modul und Zeitpunkt.
Wichtig: Ein LiveKernelEvent ist kein klassischer Bluescreen-Code. Der Hauptcode allein beweist selten eine bestimmte Ursache. Sichere zusätzlich Parameter 1–4, Bucket-ID, Zeitpunkt, beteiligte Module und weitere Ereignisse.
LiveKernelEvent 117VIDEO_TDR_TIMEOUT_DETECTEDGrafik
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Windows hat festgestellt, dass der Grafiktreiber nicht rechtzeitig reagierte, und einen Live-Dump für die TDR-Diagnose erstellt.

Bekannte Kontexte

  • Display-Treiber reagiert zu lange nicht
  • Grafiklast, Energieversorgung, Temperatur oder instabile Taktung
  • Treiber-, Geräte- oder Hardwareinteraktion im Grafikpfad

Was der Code nicht beweist

  • Kein alleiniger Nachweis für eine defekte Grafikkarte
  • Der in Parameter 2 genannte Treiber ist nicht ohne weitere Analyse automatisch die Ursache

So prüfst du es

  1. Parameter 1–4 und Bucket-ID sichern
  2. Zeitpunkt mit Ereignis-ID 4101 sowie Änderungen am Grafiktreiber vergleichen
  3. Tuning auf Standard setzen und Temperatur sowie Stromversorgung unter derselben Last beobachten

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 141 · LiveKernelEvent 142 · LiveKernelEvent 1a8 · LiveKernelEvent 1b8 · LiveKernelEvent 193

Quellen

LiveKernelEvent 141VIDEO_ENGINE_TIMEOUT_DETECTEDGrafik
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Eine Display-Engine reagierte nicht innerhalb der erwarteten Zeit. Windows erzeugte einen Live-Dump, ohne daraus einen normalen Bluescreen-Code zu machen.

Bekannte Kontexte

  • Timeout einer Display-Engine
  • TDR-Wiederherstellung nach einem Gerätehang
  • Grafiktreiber, GPU, Stromversorgung, Temperatur oder Anwendungslast als mögliche Zusammenhänge

Was der Code nicht beweist

  • Kein automatischer GPU-Defekt
  • Ein Treibermodul im Dump beweist nicht allein dessen Schuld

So prüfst du es

  1. Parameter 1–4, Bucket-ID und Dump-Pfad notieren
  2. Treiberänderung, Last und Symptom zum selben Zeitpunkt vergleichen
  3. Mit Standardtakt und ohne Overlays oder Hardwarebeschleunigung gegenprüfen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 117 · LiveKernelEvent 142 · LiveKernelEvent 1a8 · LiveKernelEvent 1b8 · LiveKernelEvent 193

Quellen

LiveKernelEvent 142VIDEO_TDR_APPLICATION_BLOCKEDGrafik
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Windows hat eine Anwendung im Zusammenhang mit einer TDR-Wiederherstellung blockiert. Der Code gehört zum Grafikpfad, beschreibt aber nicht allein die Ursache des Timeouts.

Bekannte Kontexte

  • Anwendung nach einer Grafik-TDR blockiert
  • Grafiktreiber- oder Gerätehang
  • Wiederkehrender Fehler nur mit einer bestimmten Anwendung

Was der Code nicht beweist

  • Kein Beweis, dass die blockierte Anwendung den ursprünglichen Timeout verursacht hat
  • Kein automatischer Hardwaredefekt

So prüfst du es

  1. Betroffene Anwendung, Parameter und Bucket-ID sichern
  2. Zeitgleiche Codes 117 oder 141 suchen
  3. Anwendungs-, Treiber- und Overlay-Versionen einzeln vergleichen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 117 · LiveKernelEvent 141

Quellen

LiveKernelEvent 144BUGCODE_USB3_DRIVERHardware
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Der USB-3-Kernstack hat einen ungültigen Vorgang oder einen Fehler am USB-Pfad erkannt. Die genaue Bedeutung hängt vor allem von Parameter 1 ab.

Bekannte Kontexte

  • USB-Gerät kann nicht korrekt enumeriert werden
  • USB-Clienttreiber führt einen ungültigen Vorgang aus
  • USB-Bootgerät, Hub, Kabel, Port oder Stromversorgung beteiligt

Was der Code nicht beweist

  • Nicht jedes Ereignis 144 bedeutet ein defektes USB-Gerät
  • Ohne Parameter 1 ist keine genaue Unterkategorie möglich

So prüfst du es

  1. Parameter 1 vollständig sichern und nicht nur den Hauptcode notieren
  2. Zuletzt angeschlossene USB-Geräte einzeln und direkt am PC testen
  3. USBHUB3-Dump, Geräte-Manager, Chipsatz- und Gerätetreiber vergleichen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 1d4

Quellen

LiveKernelEvent 15eBUGCODE_NDIS_DRIVER_LIVE_DUMPNetzwerk
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Der Windows-Netzwerkstack NDIS hat einen Live-Dump ausgelöst. Die Parameter bestimmen, welcher Netzwerk- oder Treiberzustand gemeldet wurde.

Bekannte Kontexte

  • Netzwerkadapter oder NDIS-Miniport reagiert auffällig
  • Treiber-, Firmware- oder Energieverwaltungsproblem
  • WLAN-, Ethernet-, VPN- oder Filtertreiber im beteiligten Netzwerkpfad

Was der Code nicht beweist

  • ndis.sys ist nicht automatisch der verursachende Treiber
  • Der Code allein identifiziert noch keinen bestimmten Netzwerkadapter

So prüfst du es

  1. Parameter, Bucket-ID und beteiligte Module sichern
  2. Adapter, VPN-, Filter- und Herstellertreiber zum Zeitpunkt vergleichen
  3. Netzwerkadapter einzeln und ohne unnötige Filtersoftware gegenprüfen

Quellen

LiveKernelEvent 187VIDEO_DWMINIT_TIMEOUT_FALLBACK_BDDGrafik
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Die Initialisierung des Desktop Window Managers beziehungsweise des Grafikpfads lief in einen Timeout und Windows verwendete einen Fallback.

Bekannte Kontexte

  • Schwarzer Bildschirm bei Anmeldung oder Displayinitialisierung
  • DWM-, Displaytreiber- oder Grafikpfad startet nicht rechtzeitig
  • Monitor-, Docking- oder Treiberkonfiguration beteiligt

Was der Code nicht beweist

  • Kein alleiniger Beweis für einen GPU-Defekt
  • DWM im Kontext ist nicht automatisch die Ursache

So prüfst du es

  1. Parameter und Bucket-ID sichern
  2. Display-, Docking- und Treiberänderungen zum Zeitpunkt prüfen
  3. Mit einfacher Monitorverbindung und stabilem Herstellertreiber gegenprüfen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 193 · LiveKernelEvent 1a8 · LiveKernelEvent 1b8

Quellen

LiveKernelEvent 193VIDEO_DXGKRNL_LIVEDUMPGrafik
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

dxgkrnl hat wegen eines erkannten Problems einen Live-Dump ausgelöst. Parameter 1 ist ein Grundcode; die übrigen Parameter sind laut öffentlicher Microsoft-Dokumentation reserviert.

Bekannte Kontexte

  • DirectX-Grafikkernel hat Diagnoseinformationen erfasst
  • Display-, DWM- oder Grafikpfad im Dump sichtbar
  • Reason Code und Bucket-ID für die weitere Einordnung relevant

Was der Code nicht beweist

  • dxgkrnl.sys ist nicht automatisch defekt
  • Der Hauptcode 193 benennt keinen bestimmten Treiber oder Hardwaredefekt

So prüfst du es

  1. Reason Code aus Parameter 1 und Bucket-ID sichern
  2. Dump und zeitgleiche Display-/TDR-Ereignisse vergleichen
  3. Treiber, Displaykonfiguration, Last und Symptome einzeln prüfen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 117 · LiveKernelEvent 141 · LiveKernelEvent 187 · LiveKernelEvent 1a8 · LiveKernelEvent 1b8

Quellen

LiveKernelEvent 1a1WIN32K_CALLOUT_WATCHDOG_LIVEDUMPSystem
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Ein Aufruf an Win32k kehrte nicht rechtzeitig zurück. Windows erstellte deshalb einen Watchdog-Live-Dump.

Bekannte Kontexte

  • Blockierter Win32k-Aufruf
  • Oberfläche, Eingabe oder Displaypfad reagiert nicht rechtzeitig
  • Thread- oder Treiberblockade als möglicher Zusammenhang

Was der Code nicht beweist

  • Kein Nachweis für einen bestimmten Grafiktreiber oder ein bestimmtes Gerät
  • Der Code allein erklärt nicht, warum der Aufruf blockiert war

So prüfst du es

  1. Parameter, Bucket-ID und Zeitpunkt notieren
  2. Hänger der Oberfläche und zeitgleiche Display-/Eingabeereignisse vergleichen
  3. Dump-Analyse verwenden, bevor ein Treiber verantwortlich gemacht wird

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 187 · LiveKernelEvent 1a8 · LiveKernelEvent 1b8

Quellen

LiveKernelEvent 1a8VIDEO_DXGKRNL_BLACK_SCREEN_LIVEDUMPGrafik
Einordnung: dokumentierter Zusammenhang

Was bedeutet das?

Windows hat im DirectX-Grafikkernel einen Live-Dump im Zusammenhang mit einem schwarzen Bildschirm erfasst.

Bekannte Kontexte

  • Schwarzer Bildschirm bei weiterlaufendem System
  • Displayzustand oder Grafikpfad reagiert auffällig
  • Tritt in Berichten teilweise zusammen mit 141 oder 1b8 auf

Was der Code nicht beweist

  • Nicht mit 1b8 gleichzusetzen
  • Kein automatischer Defekt von GPU, RAM, Netzteil oder Treiber

So prüfst du es

  1. Parameter 1–4, Bucket-ID und weitere LiveKernelEvents sichern
  2. Klären, ob Ton, Eingabe oder Remotezugriff während des schwarzen Bildschirms weiter funktionierten
  3. Displayverbindung, Treiberänderung und reproduzierbare Last vergleichen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 141 · LiveKernelEvent 187 · LiveKernelEvent 193 · LiveKernelEvent 1b8

Quellen

LiveKernelEvent 1b0VIDEO_MINIPORT_FAILED_LIVEDUMPGrafik
Einordnung: dokumentierter Zusammenhang

Was bedeutet das?

Der Video-Miniportpfad hat einen Fehler gemeldet und Windows hat einen Live-Dump erstellt.

Bekannte Kontexte

  • Display-Miniporttreiber meldet einen Fehler
  • Grafikgerät, Treiber oder Displayinitialisierung beteiligt
  • Parameter und Bucket-ID bestimmen den engeren Kontext

Was der Code nicht beweist

  • Kein automatischer Hardwaredefekt
  • Der Miniporttreiber kann beteiligt sein, ohne alleinige Ursache zu sein

So prüfst du es

  1. Parameter und Bucket-ID sichern
  2. Grafiktreiber, Firmware und Displaykonfiguration vergleichen
  3. Zeitgleiche Codes 117, 141, 1a8 oder 1b8 prüfen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 117 · LiveKernelEvent 141 · LiveKernelEvent 1a8 · LiveKernelEvent 1b8

Quellen

LiveKernelEvent 1b8VIDEO_MINIPORT_BLACK_SCREEN_LIVEDUMPGrafik
Einordnung: dokumentierter Zusammenhang

Was bedeutet das?

Windows hat im Video-Miniportpfad einen Live-Dump im Zusammenhang mit einem schwarzen Bildschirm erfasst.

Bekannte Kontexte

  • Grafik-/Display-Watchdog oder Gerätehang
  • Schwarzer Bildschirm bei weiterlaufendem Windows
  • Treiber-, Geräte- und Hardwareinteraktion im Displaypfad

Was der Code nicht beweist

  • Weder GPU-, RAM-, Netzteil- noch Treiberdefekt sind durch 1b8 allein bewiesen
  • Der Code darf nicht ohne Parameter, Bucket-ID und Symptome bewertet werden

So prüfst du es

  1. Parameter 1–4, Bucket-ID, Zeitpunkt und mögliche Dump-Datei sichern
  2. Gleichzeitige Codes wie 141, 1a8 oder 193 gemeinsam statt unabhängig bewerten
  3. Beteiligte Module, Displayverbindung, Treiberänderung und sichtbares Symptom vergleichen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 117 · LiveKernelEvent 141 · LiveKernelEvent 193 · LiveKernelEvent 1a8 · LiveKernelEvent 1b0

Quellen

LiveKernelEvent 1ccEXRESOURCE_TIMEOUT_LIVEDUMPSystem
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Ein Kernel-Thread wartete zu lange auf eine Executive Resource. Windows erstellte einen Live-Dump zur Deadlock- oder Blockadeanalyse.

Bekannte Kontexte

  • Lange blockierte Kernel-Ressource
  • Treiber- oder Thread-Deadlock möglich
  • Dump-Stack und Besitzer der Ressource sind entscheidend

Was der Code nicht beweist

  • Der Code identifiziert ohne Dump keinen bestimmten Treiber
  • Ein allgemeiner Systemhänger ist nicht automatisch ein Hardwaredefekt

So prüfst du es

  1. Parameter und Bucket-ID sichern
  2. Dump mit Besitzer- und Wartethread analysieren
  3. Zeitgleiche Treiber-, Geräte- und Systemereignisse vergleichen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 1a1

Quellen

LiveKernelEvent 1d4UCMUCSI_LIVEDUMPHardware
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Der USB-C-Connector-Manager beziehungsweise UCSI-Pfad hat einen Live-Dump ausgelöst. Parameter 1 bestimmt die gemeldete Unterkategorie.

Bekannte Kontexte

  • USB-C-, Docking- oder Power-Delivery-Kommunikation
  • UCSI-Befehl läuft in einen Timeout
  • Firmware-, Controller-, Dock- oder Kabelproblem möglich

Was der Code nicht beweist

  • Kein automatischer Defekt des USB-C-Ports
  • Ohne Parameter und Bucket-ID ist die genaue Unterkategorie offen

So prüfst du es

  1. Parameter 1–4 und Bucket-ID sichern
  2. Dock, Kabel und USB-C-Geräte einzeln testen
  3. BIOS, UCSI-, Chipsatz- und Dock-Firmware vom Hersteller prüfen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 144

Quellen

LiveKernelEvent 21c8MANUALLY_INITIATED_BLACKSCREEN_HOTKEY_LIVE_DUMPGrafik
Einordnung: gut dokumentiert

Was bedeutet das?

Ein Live-Dump wurde über die Windows-Tastenkombination für die manuelle Blackscreen-Diagnose ausgelöst.

Bekannte Kontexte

  • Nutzer oder Support löst die Blackscreen-Diagnose bewusst aus
  • Diagnosesammlung bei schwarzem Bildschirm
  • Kein automatisch erkannter Defekt erforderlich

Was der Code nicht beweist

  • Das Ereignis beweist keinen Hardwarefehler
  • Ein manuell ausgelöster Dump ist nicht mit einem automatisch erkannten Watchdog-Timeout gleichzusetzen

So prüfst du es

  1. Prüfen, ob die Diagnose-Tastenkombination bewusst verwendet wurde
  2. Symptom, Zeitpunkt und Bucket-ID dokumentieren
  3. Den Dump nur zusammen mit den sichtbaren Symptomen auswerten

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 1a8 · LiveKernelEvent 1b8

Quellen

LiveKernelEvent a1000005Herstellerspezifischer AMD-Watchdog-BerichtGrafik
Einordnung: Einordnung begrenzt

Was bedeutet das?

Dieser Code kommt in Windows-Fehlerberichten mit AMD_WATCHDOG-Dumps vor. Eine öffentliche normative Microsoft-Beschreibung der genauen Bedeutung ist nicht verfügbar.

Bekannte Kontexte

  • AMD_WATCHDOG als Dump-Verzeichnis oder Berichtskontext beobachtet
  • Grafiktreiber- oder Watchdog-Kontext möglich
  • Parameter sind in veröffentlichten Beispielen teilweise vollständig null

Was der Code nicht beweist

  • Keine eindeutige Aussage über GPU, Treiber, RAM oder Netzteil
  • Community-Antworten sind keine technische Spezifikation des Codes

So prüfst du es

  1. Dump-Pfad, Bucket-ID, Parameter und Zeitpunkt sichern
  2. AMD-Treiberfunktion, Version und gleichzeitig auftretende Codes vergleichen
  3. Nur reproduzierbare Zusammenhänge als Hinweis verwenden

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 117 · LiveKernelEvent 141 · LiveKernelEvent a2000002

Quellen

LiveKernelEvent a2000002Herstellerspezifischer AMD-GrafikberichtGrafik
Einordnung: Einordnung begrenzt

Was bedeutet das?

Dieser Code kommt in Windows-Fehlerberichten mit AMD-Grafikmodulen vor. Microsoft veröffentlicht keine eindeutige allgemeine Spezifikation für seine Bedeutung.

Bekannte Kontexte

  • AMD-Grafiktreiber oder AMD_REPORT_UM/Herstellermodul im Bucket
  • Tritt in veröffentlichten Berichten zusammen mit 117 oder 141 auf
  • Parameter 1 wird in Beispielen häufig als c8 angegeben

Was der Code nicht beweist

  • Kein automatischer Defekt der AMD-Grafikkarte
  • Das zeitgleiche Auftreten mit 141 beweist keine einzelne Ursache

So prüfst du es

  1. Bucket-ID, Parameter, Dump-Pfad und Treiberversion sichern
  2. Zeitgleiche 117/141/193-Ereignisse gemeinsam bewerten
  3. Treiberfunktionen und Standardtakt kontrolliert gegenprüfen

Verwandte Codes

LiveKernelEvent 117 · LiveKernelEvent 141 · LiveKernelEvent 193 · LiveKernelEvent a1000005

Quellen

APPCRASHEine Anwendung wurde unerwartet beendetAnwendung

Was bedeutet das?

Windows hat einen echten Programmabsturz erfasst. Anwendung, fehlerhaftes Modul und Ausnahmecode grenzen ihn ein.

Typische Ursachen

  • Fehler in der Anwendung oder einem Plugin
  • Inkompatible oder beschädigte Programmdateien
  • Konflikt mit Overlay, Sicherheitssoftware oder Treiber

So prüfst du es

  1. Anwendungs- und Modulname in den technischen Details vergleichen
  2. Prüfen, ob derselbe Arbeitsschritt den Absturz reproduziert
  3. Ereignis-ID 1000 zum gleichen Zeitpunkt öffnen

Passende Lösung

  1. Anwendung und Erweiterungen aktualisieren
  2. Programm über Einstellungen reparieren oder sauber neu installieren
  3. Problematisches Plugin beziehungsweise Overlay einzeln deaktivieren
APPHANGB1Programm reagiert nicht mehrAnwendung

Was bedeutet das?

Die Benutzeroberfläche der Anwendung hat zu lange nicht mehr auf Windows reagiert.

Typische Ursachen

  • Blockierte Datei-, Netzwerk- oder Datenbankoperation
  • Defektes Plugin oder beschädigte Benutzereinstellung
  • Sehr hohe CPU-, RAM- oder Datenträgerlast

So prüfst du es

  1. Task-Manager während des Stillstands beobachten
  2. Netzwerkdatei lokal testen
  3. App ohne Erweiterungen oder mit neuem Profil starten

Passende Lösung

  1. Blockierende Netzwerkquelle wieder erreichbar machen
  2. Problematische Erweiterung entfernen
  3. App-Einstellungen zurücksetzen und Anwendung aktualisieren
BEX64 / BEXSpeicherschutz beendet ein ProgrammAnwendung

Was bedeutet das?

Eine Ausnahme kollidierte mit Windows-Speicherschutzmechanismen. Der Eintrag beweist weder Malware noch defekten RAM.

Typische Ursachen

  • Fehlerhaftes oder altes Programm-Modul
  • Inkompatibles Plugin, Overlay oder Hook
  • Beschädigte Programmdateien

So prüfst du es

  1. Fehlerhaftes Modul und Ausnahmecode notieren
  2. App ohne Plugins und Overlays testen
  3. Windows-Speicherdiagnose nur bei zusätzlichen RAM-Hinweisen ausführen

Passende Lösung

  1. App und Module aus offizieller Quelle aktualisieren
  2. Störendes Plugin entfernen
  3. Programm reparieren; DEP nicht pauschal deaktivieren
CLR20r3.NET-Anwendung wurde beendetAnwendung

Was bedeutet das?

Eine .NET-Anwendung hat eine nicht behandelte Ausnahme ausgelöst.

Typische Ursachen

  • Programmfehler oder unpassende Konfiguration
  • Fehlende beziehungsweise beschädigte .NET-Abhängigkeit
  • Fehlerhafte Eingabedatei oder fehlende Berechtigung

So prüfst du es

  1. Anwendungs- und Modulname sichern
  2. .NET-Runtime-Ereignis 1026 zum Zeitpunkt vergleichen
  3. Mit neuem App-Profil oder anderer Eingabedatei testen

Passende Lösung

  1. App und Windows aktualisieren
  2. Anwendung reparieren oder neu installieren
  3. Herstellerkorrektur für die konkrete Ausnahme verwenden
MoAppCrashPaketierte Windows-App ist abgestürztAnwendung

Was bedeutet das?

Eine Microsoft-Store- oder andere paketierte App wurde unerwartet beendet.

Typische Ursachen

  • Beschädigter App-Cache
  • Fehlerhaftes App-Update
  • Konto-, Store- oder Paketabhängigkeit

So prüfst du es

  1. Store-Bibliothek auf Updates prüfen
  2. App unter Einstellungen → Apps öffnen
  3. Mit demselben Konto nach Neustart erneut testen

Passende Lösung

  1. App zuerst reparieren
  2. Danach App zurücksetzen
  3. Falls nötig aus dem Store neu installieren
RADAR_PRE_LEAK_64Auffälliges Speicherwachstum erkanntAnwendung

Was bedeutet das?

Windows beobachtet einen möglichen Ressourcen- oder Speicherverlust einer 64-Bit-Anwendung.

Typische Ursachen

  • Programm hält Speicher wiederholt unnötig fest
  • Plugin oder Treiber erzeugt wachsende Ressourcenlast
  • Fehler in einer bestimmten Programmversion

So prüfst du es

  1. Speicherbedarf im Task-Manager über Zeit beobachten
  2. App ohne Erweiterungen testen
  3. Version und Auftreten dokumentieren

Passende Lösung

  1. App und Plugins aktualisieren
  2. Verursachende Erweiterung deaktivieren
  3. Bis zur Herstellerkorrektur App regelmässig neu starten
Ereignis-ID 1000Application Error – ProgrammabsturzAnwendung

Was bedeutet das?

Das Anwendungsprotokoll nennt die abgestürzte EXE, das fehlerhafte Modul und den Ausnahmecode.

Typische Ursachen

  • Fehler in App oder Modul
  • Beschädigte Programmdateien
  • Konflikt mit Erweiterung, Treiber oder Sicherheitssoftware

So prüfst du es

  1. EXE, Modul und Ausnahmecode sichern
  2. WER-Ereignis 1001 zum selben Zeitpunkt vergleichen
  3. Absturz mit sauberem App-Profil testen

Passende Lösung

  1. Betroffene App aktualisieren oder reparieren
  2. Fehlerhafte Erweiterung entfernen
  3. Bei Microsoft-Komponente zuerst Windows-Komponenten reparieren
Ereignis-ID 1001Windows Error Reporting-BerichtAnwendung

Was bedeutet das?

WER hat einen Fehlerbericht mit Ereignisname, Bucket, Parametern oder Dump-Pfad angelegt.

Typische Ursachen

  • Begleitbericht zu App-Absturz oder Windows-Stopfehler
  • Zuvor aufgezeichnete Anwendungsausnahme
  • Fehlerbericht nach nicht reagierendem Programm

So prüfst du es

  1. Quelle und Problemereignisname lesen
  2. Parameter mit ID 1000, 41 oder BlueScreen vergleichen
  3. Dump-Pfad und Zeitpunkt sichern

Passende Lösung

  1. Lösung des zugehörigen Hauptereignisses anwenden
  2. Nicht allein aufgrund einer Bucket-ID Hardware ersetzen
  3. Wiederholung nach genau einer Änderung prüfen
Ereignis-ID 1002Application Hang – Anwendung hängtAnwendung

Was bedeutet das?

Windows hat eine länger nicht reagierende Anwendung protokolliert.

Typische Ursachen

  • Blockierter Netzwerk- oder Dateizugriff
  • Endlosschleife oder Deadlock in der App
  • Überlastetes System oder defektes Plugin

So prüfst du es

  1. Programmname und Hang-Typ sichern
  2. Auslastung und Datenträgerantwortzeit prüfen
  3. App ohne Netzwerkpfad und Plugins testen

Passende Lösung

  1. Nicht erreichbare Quelle korrigieren
  2. App/Plugin aktualisieren
  3. Beschädigtes App-Profil zurücksetzen
Ereignis-ID 1026.NET Runtime – unbehandelte AusnahmeAnwendung

Was bedeutet das?

Die .NET-Laufzeit meldet die Ausnahme, durch die eine verwaltete Anwendung beendet wurde.

Typische Ursachen

  • Programmfehler mit dokumentierter Exception
  • Fehlende Datei, Berechtigung oder Konfiguration
  • Unpassende .NET- oder App-Version

So prüfst du es

  1. Exception-Typ und Stack-Hinweis notieren
  2. Zeitgleiches Ereignis 1000 öffnen
  3. Anforderungen des App-Herstellers prüfen

Passende Lösung

  1. Konkrete fehlende Datei/Berechtigung korrigieren
  2. App und unterstützte .NET-Komponenten aktualisieren
  3. App reparieren oder Hersteller-Patch installieren
SideBySide 33Programmabhängigkeit fehlt oder passt nichtAnwendung

Was bedeutet das?

Windows kann eine benötigte Side-by-Side-Laufzeit oder Manifestabhängigkeit nicht aktivieren.

Typische Ursachen

  • Fehlendes Visual-C++-Redistributable
  • Falsche x86-/x64-Laufzeit
  • Beschädigte App-Installation oder Manifestdatei

So prüfst du es

  1. Ereignistext nach abhängiger Assembly lesen
  2. App-Architektur x86 oder x64 feststellen
  3. sxstrace nur für eine Detailanalyse verwenden

Passende Lösung

  1. Passende unterstützte Laufzeit vom Hersteller installieren
  2. Anwendung reparieren
  3. Keine DLL-Dateien von Downloadportalen einzeln kopieren
Ereignis-ID 4101Anzeigetreiber wurde wiederhergestelltGrafik

Was bedeutet das?

Der Grafiktreiber reagierte nicht rechtzeitig; Windows konnte ihn zurücksetzen.

Typische Ursachen

  • Treiberfehler oder inkompatible Treiberversion
  • GPU-Last, Temperatur oder instabile Taktung
  • Stromversorgungsproblem

So prüfst du es

  1. Genannten Treibernamen notieren
  2. LiveKernelEvent 117/141 vergleichen
  3. Temperatur und Standardtakt prüfen

Passende Lösung

  1. Stabilen Grafiktreiber installieren
  2. Tuning entfernen
  3. Bei Wiederholung GPU und Stromversorgung gezielt testen
BlueScreenWindows wurde nach einem Stopfehler neu gestartetSystem

Was bedeutet das?

Der Zuverlässigkeitsverlauf fasst einen Kernel-Stopfehler zusammen; der Parameter enthält häufig den Bugcheck-Code.

Typische Ursachen

  • Fehlerhafter Kernel-Treiber
  • RAM-, Datenträger- oder Hardwareinstabilität
  • Beschädigte Systemdaten oder Firmwareproblem

So prüfst du es

  1. Stop-Code und vier Parameter sichern
  2. Minidump und letzte Änderung dokumentieren
  3. Code in der Stop-Code-Datenbank normalisieren

Passende Lösung

  1. Die zum konkreten Stop-Code passende Anleitung verwenden
  2. Verdächtigen Treiber kontrolliert aktualisieren/zurücksetzen
  3. Hardware erst nach bestätigenden Tests ersetzen
Ereignis-ID 41Kernel-Power – unerwarteter NeustartSystem

Was bedeutet das?

Windows wurde zuvor nicht sauber heruntergefahren. ID 41 ist ein Ergebnis, nicht automatisch die Ursache.

Typische Ursachen

  • Stromverlust oder erzwungenes Ausschalten
  • Stopfehler oder kompletter Systemstillstand
  • Netzteil-, Temperatur- oder Stabilitätsproblem

So prüfst du es

  1. BugcheckCode und PowerButtonTimestamp lesen
  2. ID 1001, 6008 und Minidumps vergleichen
  3. Ereignisse unmittelbar vor dem Neustart prüfen

Passende Lösung

  1. Bei Bugcheck die Stop-Code-Lösung anwenden
  2. Bei Stromverlust Steckverbindung und Netzteil prüfen
  3. Bei Stillstand Temperaturen, RAM und Treiber kontrolliert testen
Ereignis-ID 46 (volmgr)Crashdump konnte nicht initialisiert werdenSystem

Was bedeutet das?

Windows konnte die Speicherabbild-Erstellung nicht vorbereiten; dadurch kann nach einem Absturz der Dump fehlen.

Typische Ursachen

  • Auslagerungsdatei deaktiviert oder zu klein
  • Dump-Ziel nicht verfügbar
  • Fehlerhafte Start- und Wiederherstellungseinstellung

So prüfst du es

  1. Systemeigenschaften → Starten und Wiederherstellen prüfen
  2. Auslagerungsdatei auf Systemlaufwerk kontrollieren
  3. Freien Speicher auf C: prüfen

Passende Lösung

  1. Systemverwaltete Auslagerungsdatei aktivieren
  2. Automatisches Speicherabbild konfigurieren
  3. Nach Neustart Einstellung und freien Speicher erneut kontrollieren
Ereignis-ID 1074Geplanter Neustart oder ShutdownSystem

Was bedeutet das?

Ein Benutzer, Programm oder Windows Update hat das Herunterfahren bewusst ausgelöst. Das ist normalerweise kein Fehler.

Typische Ursachen

  • Benutzer hat neu gestartet
  • Windows Update plante Neustart
  • Programm oder Administratorwerkzeug rief Shutdown auf

So prüfst du es

  1. Auslösenden Prozess und Benutzer im Ereignis lesen
  2. Grundcode und Zeitpunkt mit Updateverlauf vergleichen
  3. Prüfen, ob der Neustart erwartet war

Passende Lösung

  1. Keine Reparatur bei erwartetem Neustart
  2. Update-Neustartzeit passend konfigurieren
  3. Unbekanntes auslösendes Programm prüfen oder entfernen
Ereignis-ID 6006Ereignisprotokolldienst wurde sauber beendetSystem

Was bedeutet das?

Dieses Ereignis bestätigt normalerweise ein ordnungsgemässes Herunterfahren und dient als Vergleich zu ID 6008.

Typische Ursachen

  • Normaler Shutdown
  • Geplanter Neustart
  • Ordnungsgemäss beendeter Ereignisprotokolldienst

So prüfst du es

  1. Zeitpunkt mit Benutzeraktion vergleichen
  2. ID 1074 für den Auslöser prüfen
  3. Nur bei unerwartetem Auftreten weiter untersuchen

Passende Lösung

  1. Keine Reparatur erforderlich
  2. Bei unerwartetem Herunterfahren auslösenden Prozess aus ID 1074 prüfen
  3. Shutdown-Zeitplan kontrollieren
Ereignis-ID 6008Vorheriges Herunterfahren war unerwartetSystem

Was bedeutet das?

Windows dokumentiert nachträglich einen unsauberen Systemabschluss. Die ID nennt nicht allein den Auslöser.

Typische Ursachen

  • Stromverlust
  • Erzwungenes Ausschalten oder Reset
  • Bluescreen beziehungsweise kompletter Stillstand

So prüfst du es

  1. Zeitpunkt mit ID 41 und 1001 vergleichen
  2. Minidump und Ereignisse davor suchen
  3. Prüfen, ob das Gerät unter Last oder im Standby war

Passende Lösung

  1. Passende Ursache aus den Begleitereignissen beheben
  2. Stromversorgung bei fehlendem Bugcheck prüfen
  3. Treiber/Firmware bei reproduzierbarem Standby-Fehler aktualisieren
WHEA-Logger 17Korrigierter PCIe-HardwarefehlerHardware

Was bedeutet das?

WHEA meldet typischerweise einen korrigierten Fehler auf einem PCIe-Pfad; das System konnte weiterarbeiten.

Typische Ursachen

  • PCIe-Gerät, Steckplatz oder Verbindung instabil
  • Firmware-, BIOS- oder Chipsatzproblem
  • Energiesparzustand beziehungsweise Übertaktung

So prüfst du es

  1. Komponentenkennung im Ereignis lesen
  2. Häufigkeit und Lastzustand vergleichen
  3. BIOS-Standard und aktuelle Chipsatztreiber prüfen

Passende Lösung

  1. BIOS/UEFI und Chipsatz kontrolliert aktualisieren
  2. PCIe-Gerät neu einsetzen beziehungsweise Verbindung prüfen lassen
  3. Tuning entfernen; bei Häufung betroffenes Gerät testen
WHEA-Logger 18Nicht korrigierter HardwarefehlerHardware

Was bedeutet das?

WHEA meldet einen schwerwiegenden Hardwarefehler, häufig mit Prozessor-, Cache-, Speicher- oder Busangaben.

Typische Ursachen

  • Instabile CPU/RAM-Taktung oder Spannung
  • Übertemperatur oder Spannungsversorgung
  • Defekte CPU-, RAM-, Mainboard- oder PCIe-Komponente

So prüfst du es

  1. Error Source, APIC ID und Fehlerart sichern
  2. BIOS auf Standardwerte setzen
  3. Temperatur sowie RAM/CPU mit jeweils einem kontrollierten Test prüfen

Passende Lösung

  1. Übertaktung/Undervolting entfernen
  2. BIOS aktualisieren und Kühlung/Stromversorgung korrigieren
  3. Wiederholt bezeichnete Hardware fachgerecht prüfen oder ersetzen
WHEA-Logger 19Korrigierter Prozessor- oder SpeicherfehlerHardware

Was bedeutet das?

Die Hardware meldete einen korrigierbaren Fehler. Einzelereignisse sind nicht automatisch ein Defektnachweis; Häufungen sind relevant.

Typische Ursachen

  • Grenzwertige Taktung oder Spannung
  • Temperatur- oder Firmwareproblem
  • Beginnende Instabilität von CPU, RAM oder Bus

So prüfst du es

  1. Fehlerart und Prozessor-ID vergleichen
  2. Häufigkeit unter Last und Leerlauf beobachten
  3. BIOS-Standardwerte herstellen

Passende Lösung

  1. Tuning entfernen
  2. BIOS und Chipsatz aktualisieren
  3. Bei wiederkehrenden Meldungen gezielten CPU-/RAM-Test durchführen
Disk 7Datenträger meldet einen fehlerhaften BlockDatenträger

Was bedeutet das?

Der Speicherpfad konnte einen Block nicht zuverlässig lesen oder schreiben. Datenverlust ist möglich.

Typische Ursachen

  • Defekter Bereich auf HDD/SSD
  • Fehlerhafte Verbindung oder Speichercontroller
  • Ausfallendes Laufwerk

So prüfst du es

  1. Wichtige Daten sofort sichern
  2. SMART-/Herstellerdiagnose lesen
  3. Ereignisse 51, 129 und 153 vergleichen

Passende Lösung

  1. Laufwerk bei bestätigten Medienfehlern ersetzen
  2. Kabel/Port bei Verbindungsfehler prüfen
  3. Keine belastenden Reparaturtests vor der Datensicherung
Disk 11Controllerfehler am DatenträgerDatenträger

Was bedeutet das?

Windows erhielt einen Controller- oder Übertragungsfehler auf dem Speicherpfad.

Typische Ursachen

  • SATA-/USB-Kabel oder Port instabil
  • Controller-, Firmware- oder Treiberproblem
  • Datenträger reagiert fehlerhaft

So prüfst du es

  1. Betroffenes Gerät aus Ereignisdetails zuordnen
  2. Kabel, Port und Stromversorgung prüfen
  3. SMART-Werte und weitere Disk-Ereignisse vergleichen

Passende Lösung

  1. Kabel/Port ersetzen
  2. Controller- und Laufwerksfirmware kontrolliert aktualisieren
  3. Laufwerk bei bestätigten Fehlern nach Backup ersetzen
Disk 51Fehler bei AuslagerungsoperationDatenträger

Was bedeutet das?

Beim gepufferten Lesen oder Schreiben trat ein allgemeiner Datenträgerfehler auf. „Paging“ betrifft dabei nicht nur die Auslagerungsdatei.

Typische Ursachen

  • Verbindungs- oder Controllerproblem
  • Datenträger antwortet fehlerhaft
  • Dateisystem- oder Speicherpfadstörung

So prüfst du es

  1. Gerätename im Ereignis identifizieren
  2. SMART und Ereignisse 7, 11, 129, 153 prüfen
  3. Kabel/Port und freien Speicher kontrollieren

Passende Lösung

  1. Daten sichern
  2. Verbindung beziehungsweise Controller korrigieren
  3. Laufwerk bei wiederholten bestätigten Fehlern ersetzen
NTFS 55Dateisystemstruktur ist beschädigtDatenträger

Was bedeutet das?

NTFS hat eine beschädigte oder inkonsistente Dateisystemstruktur festgestellt.

Typische Ursachen

  • Unterbrochener Schreibvorgang oder Stromverlust
  • Fehlerhafte Datenträgerblöcke
  • Speicher- oder Controllerproblem

So prüfst du es

  1. Daten vor Reparatur sichern
  2. SMART und Disk-Ereignisse prüfen
  3. chkdsk zunächst mit /scan verwenden

Passende Lösung

  1. Nach Backup Dateisystem kontrolliert reparieren
  2. Ursächliches Laufwerks-/Verbindungsproblem beheben
  3. Datenträger bei Hardwarefehler ersetzen
StorPort 129Speichergerät oder Controller wurde zurückgesetztDatenträger

Was bedeutet das?

Ein Speicherbefehl lief in einen Timeout; Windows setzte den Gerätepfad zurück.

Typische Ursachen

  • SSD/HDD reagiert zu langsam
  • Controller-/NVMe-/SATA-Treiber oder Firmware
  • Kabel-, Strom- oder Energiesparproblem

So prüfst du es

  1. Genannten Adapter und Zeitpunkt ermitteln
  2. Ereignisse 153, 11 und SMART vergleichen
  3. Firmware- und Treiberversion dokumentieren

Passende Lösung

  1. Datensicherung erstellen
  2. Stabile Firmware/Treiber vom Hersteller installieren
  3. Kabel, Port, Stromversorgung oder Laufwerk bei Wiederholung prüfen
Disk 153E/A-Vorgang musste wiederholt werdenDatenträger

Was bedeutet das?

Windows wiederholte einen fehlgeschlagenen Lese- oder Schreibvorgang. Das kann ein frühes Speicherpfad-Warnsignal sein.

Typische Ursachen

  • Kurzer Timeout des Laufwerks
  • Kabel-/Controllerproblem
  • Firmware- oder beginnende Laufwerksinstabilität

So prüfst du es

  1. Häufigkeit und betroffenes Gerät feststellen
  2. ID 129, 51 und SMART-Werte vergleichen
  3. Lastzustand zum Ereignis dokumentieren

Passende Lösung

  1. Backup erstellen
  2. Kabel/Port und Firmware korrigieren
  3. Bei wiederholten Fehlern Laufwerk gezielt testen und gegebenenfalls ersetzen
DNS Client 1014DNS-Namensauflösung hat Zeitlimit überschrittenNetzwerk

Was bedeutet das?

Windows erhielt für eine Domain nicht rechtzeitig eine Antwort vom DNS-Server.

Typische Ursachen

  • DNS-Server oder Internetverbindung nicht erreichbar
  • VPN, Firewall oder Router blockiert Anfrage
  • Kurzzeitige Netzwerkunterbrechung

So prüfst du es

  1. Andere Webseiten und IP-Verbindung testen
  2. nslookup für den genannten Namen verwenden
  3. VPN und Routerzustand vergleichen

Passende Lösung

  1. Router/Verbindung neu verbinden
  2. Zuverlässigen DNS-Server korrekt konfigurieren
  3. Blockierende VPN-/Firewall-Regel korrigieren
Kernel-PnP 219Gerätetreiber konnte beim Start nicht geladen werdenHardware

Was bedeutet das?

Ein Geräte- oder UMDF-Treiber wurde beim Start nicht geladen. Entscheidend ist die Geräteinstanz im Ereignis.

Typische Ursachen

  • Gerät nicht mehr vorhanden
  • Fehlender oder inkompatibler Treiber
  • Verzögerter Start eines Gerätedienstes

So prüfst du es

  1. Geräteinstanz-ID dem Geräte-Manager zuordnen
  2. Gerätestatus und Funktion prüfen
  3. Nach wiederholtem Auftreten Treiberversion vergleichen

Passende Lösung

  1. Keine Aktion bei entferntem, nicht mehr benötigtem Gerät
  2. Passenden Herstellertreiber installieren
  3. Gerät deinstallieren und sauber neu erkennen lassen
Service Control Manager 7000Dienst konnte nicht gestartet werdenSystem

Was bedeutet das?

Ein Windows- oder Programmdienst ist beim Start gescheitert; der Ereignistext enthält Dienst und Fehlergrund.

Typische Ursachen

  • Datei oder Dienstkonto fehlt
  • Starttyp oder Berechtigung falsch
  • Abhängigkeit oder Programm beschädigt

So prüfst du es

  1. Dienstname und Fehlercode lesen
  2. Pfad und Dienstkonto prüfen
  3. Ereignis 7001 oder 7031 vergleichen

Passende Lösung

  1. Zugehöriges Programm reparieren
  2. Fehlende Abhängigkeit oder Berechtigung korrigieren
  3. Unnötigen Alt-Dienst nach Herstelleranleitung entfernen
Service Control Manager 7001Dienstabhängigkeit ist fehlgeschlagenSystem

Was bedeutet das?

Ein Dienst startete nicht, weil ein benötigter anderer Dienst nicht verfügbar war.

Typische Ursachen

  • Abhängiger Dienst deaktiviert oder defekt
  • Startreihenfolge oder Konto fehlerhaft
  • Zugehörige Software unvollständig

So prüfst du es

  1. Im Ereignis genannten Abhängigkeitsdienst öffnen
  2. Zuerst dessen eigenes Fehlerereignis lösen
  3. Dienstkonfiguration mit Herstellerstandard vergleichen

Passende Lösung

  1. Ursächlichen Abhängigkeitsdienst reparieren
  2. Starttyp nur nach dokumentierter Vorgabe korrigieren
  3. Zugehörige Anwendung neu installieren
Service Control Manager 7031Dienst wurde unerwartet beendetSystem

Was bedeutet das?

Ein Dienstprozess ist abgestürzt oder wurde unerwartet beendet.

Typische Ursachen

  • Programm- oder Dienstfehler
  • Beschädigte Konfiguration
  • Abhängigkeit, Sicherheitssoftware oder Ressourcenproblem

So prüfst du es

  1. Dienstname und Wiederherstellungsaktion lesen
  2. Zeitgleiche Ereignisse 1000/1001 prüfen
  3. Zugehöriges Programm identifizieren

Passende Lösung

  1. Programm/Dienst aktualisieren oder reparieren
  2. Konfiguration zurücksetzen
  3. Bei wiederholtem Absturz Herstellerprotokolle auswerten
WindowsUpdateClient 20Windows-Update-Installation fehlgeschlagenUpdate

Was bedeutet das?

Ein konkretes Windows-Update konnte nicht installiert werden; KB-Nummer und Fehlercode stehen im Ereignis.

Typische Ursachen

  • Beschädigter Komponentenstore
  • Zu wenig Speicher oder ausstehender Neustart
  • Treiber-/Softwarekonflikt oder unpassendes Update

So prüfst du es

  1. KB und Fehlercode notieren
  2. Neustartstatus und freien Speicher prüfen
  3. DISM ScanHealth ausführen

Passende Lösung

  1. Neu starten und Update erneut versuchen
  2. DISM RestoreHealth, danach SFC ausführen
  3. Konkrete Microsoft-Hinweise zum KB/Fehlercode anwenden
WindowsWcpOtherFailure3Windows-Komponentenverarbeitung fehlgeschlagenUpdate

Was bedeutet das?

Windows Component Processor meldet einen Fehler an Manifesten oder Komponenten während Wartung oder Update.

Typische Ursachen

  • Beschädigter Komponentenstore
  • Unterbrochene Wartungsoperation
  • Unpassendes oder beschädigtes Updatepaket

So prüfst du es

  1. Fehlgeschlagenes KB und Parameter sichern
  2. DISM ScanHealth prüfen
  3. CBS.log nur zum passenden Zeitpunkt auswerten

Passende Lösung

  1. DISM RestoreHealth ausführen
  2. Danach SFC /scannow und Neustart
  3. Update erneut installieren oder bekannte KB-Lösung anwenden
StoreAgentScanForUpdatesFailure0Microsoft Store konnte Updates nicht prüfenUpdate

Was bedeutet das?

Der Store-Agent konnte die Suche nach App-Updates nicht abschließen.

Typische Ursachen

  • Store-Cache oder Konto gestört
  • Netzwerk, Proxy, Datum oder Region falsch
  • Microsoft-Store-Dienst vorübergehend nicht erreichbar

So prüfst du es

  1. Internet, Datum, Region und Konto prüfen
  2. Store erneut öffnen und Bibliothek testen
  3. wsreset.exe ausführen

Passende Lösung

  1. Store-Cache zurücksetzen
  2. Konto neu verbinden
  3. Store-App über Einstellungen reparieren
Bluescreen-Code oder Ereignis?

Bluescreen-Codes bleiben separat durchsuchbar.

Hinweis: Bei Datenträgergeräuschen, SMART-Warnungen, Geruch, Überhitzung oder nicht gesicherten wichtigen Daten zuerst ausschalten beziehungsweise sichern und keine belastenden Tests durchführen.