Stop-Code-Diagnose · Treiber

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DRIVER_POWER_STATE_FAILURE

Bedeutung

Was DRIVER_POWER_STATE_FAILURE bedeutet.

Ein Treiber befindet sich in einem ungültigen oder widersprüchlichen Energiezustand. Typisch ist ein Gerät, dessen Power-IRP beim Wechsel in Standby, beim Aufwachen oder beim Ausschalten nicht rechtzeitig abgeschlossen wird.

Wichtig: Der Stop-Code grenzt den Fehlerpfad ein, beweist aber allein weder einen bestimmten Treiber noch einen Hardwaredefekt.
Einordnung

Typische Ursachen – nach Befund prüfen.

  • WLAN-, Bluetooth-, USB-, Grafik-, Storage- oder Docking-Treiber blockiert einen Energiezustandswechsel.
  • Firmware und Treiber eines Geräts passen nicht sauber zusammen, etwa nach Windows-, BIOS- oder Treiberupdate.
  • Ein angeschlossenes Gerät oder Hub reagiert beim Suspend/Resume nicht; seltener steckt ein physischer Gerätefehler dahinter.
Dump-Kontext

Was die Parameter zeigen.

Parameter 1
Beschreibt die Art der Power-State-Verletzung; häufig relevant sind blockierte Power-IRPs oder PnP-Synchronisation.
Weitere Parameter
Ihre Bedeutung hängt von Parameter 1 ab und kann Geräteobjekt, IRP oder Diagnose-Strukturen referenzieren.
Zeitmuster
Standby, Aufwachen, Neustart und Herunterfahren sind Teil des Befunds – nicht nur der Treibername im Dump.
Sichere Reihenfolge

Priorisierte Diagnose.

  1. Übergang benennen

    Prüfe, ob der Fehler beim Einschlafen, Aufwachen, Herunterfahren oder nach dem An-/Abstecken einer Dockingstation auftritt.

  2. Peripherie reduzieren

    Trenne testweise nicht benötigte USB-Geräte, Hubs und Docks im ausgeschalteten Zustand. So lässt sich der Gerätepfad ohne Systemänderung eingrenzen.

  3. Power-IRP im Dump zuordnen

    Der blockierte IRP-/Gerätestapel zeigt häufig die betroffene Geräteklasse. Prüfe den unteren und oberen Treiber im Stack, nicht nur den ersten Namen.

  4. OEM-Treiber abstimmen

    Installiere Chipsatz, Grafik, Netzwerk und Dock-Firmware nur vom Geräte-/Systemhersteller und nur für den identifizierten Pfad.

  5. Standby-Zyklus wiederholen

    Teste mehrere Schlaf-/Aufwachzyklen und kontrolliere anschliessend Ereignisse. Ein einmal erfolgreiches Resume genügt nicht als Entwarnung.

Komponenten

Wann Treiber, RAM, SSD oder Hardware relevant werden.

BereichPrioritätBelastbarer Hinweis
Treibersehr hochWenn ein blockierter Power-IRP einen stabilen Geräte-Stack zeigt.
RAMniedrigNur bei zusätzlichen, wechselnden Speicherfehlern; der Energiezustand ist zuerst zu untersuchen.
SSDbedingtBei NVMe-/Storage-Gerät im Power-Stack oder Resume-Problemen mit I/O-Ereignissen.
GPU/HardwarebedingtBei Display-Ausfall nach Resume oder einem nicht reagierenden externen Gerät.
Nachweise

Dump- und Ereignishinweise.

  • Dump-Parameter zusammen mit `!irp`/Gerätestapel durch eine qualifizierte Auswertung lesen.
  • System- und Kernel-Power-Ereignisse rund um den fehlgeschlagenen Übergang sichern.
  • Schnellstart und Energiesparoptionen dürfen als A/B-Test dienen, sind aber keine Ursachenbehebung ohne Gerätebefund.
Nächste Schritte

Passende BHAZARD-Werkzeuge.

Vergleich
Quelle

Technische Referenz.

Die codespezifische Bedeutung und Parameterstruktur wurde gegen die Microsoft Bug Check Reference geprüft. BHAZARD ergänzt eine sichere, priorisierte Diagnose – ohne Reparaturgarantie.

Microsoft: Bug Check 0x0000009F DRIVER_POWER_STATE_FAILURE →
Sicherheit: Vor Treiber-, Firmware-, Datenträger- oder Hardwarearbeiten aktuelle Daten sichern. Bei Brandgeruch, Flüssigkeit, ungewöhnlichen Geräuschen oder drohendem Datenverlust ausschalten und Fachhilfe nutzen. Die Diagnose liefert keine Reparaturgarantie.